19 dic. 2008

frohes fest

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weissen wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

R.M. RILKE

2 comentarios:

0nironauta dijo...

Se solicita traducción.
No hace falta que sea litera.

Un saludo.

Carol Blenk dijo...

No he entendido nada, pero si es de Rilke seguro que será bueno.
Me aprendí un poema precioso de él en catalán... creo que aún lo recuerdo.